Aktionswochen

Münchner Aktionswochen gegen Gewalt an Frauen,
Mädchen, Jungen und nonbinären Menschen

Gleichstellungsstelle, Figuren zu Aktionswochen: Die drei Figuren sind Frauen, die rechts aus dem Bild gehen wie auf einer Demo. Die erste Frau trägt eine Latzhose, ist weiß und trägt ein weißes Banner, das hinter ihr her weht mit dem pinken Schriftzug „Lieber gleichberechtigt als später“. Die zweite Frau ist Schwarz, trägt einen Minirock. Die dritte Frau trägt ein Kleid und ein Kopftuch.

Die Münchner Aktionswochen gegen Gewalt an Frauen, Mädchen, Jungen und nonbinären Menschen werden jedes Jahr rund um den Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen am
25. November von einem breiten Aktionsbündnis organisiert.

23. November 2026 / 18.00–21.00 Uhr

Über meinen Körper entscheide ich selbst?! Wie Ableismus und Sexismus geschlechtsspezifische Gewalt begünstigen

Zentrale Veranstaltung der Aktionswochen gegen Gewalt an Frauen, Mädchen, Jungen und
nonbinären Menschen und zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Für ein gewaltfreies und selbstbestimmtes Leben für alle!

Mädchen, Frauen und tin Personen mit Behinderung sind überdurchschnittlich häufig
von geschlechtsspezifischer Gewalt, Grenzverletzungen und Übergriffen betroffen. Sie
befinden sich häufig in Situationen, in denen andere Menschen Macht über ihren Alltag
und ihren Körper haben. Gleichzeitig sind die Zugänge zu Beratungs- und Unterstützungs-
angeboten oft durch Barrieren erschwert. Dieses Machtgefälle und das Zusammenspiel
von Sexismus und Ableismus begünstigt geschlechtsspezifische Gewalt und wird von
mehrheitlich männlichen Tätern, aber auch Täter*innen gezielt ausgenutzt.

Gleichberechtigung und das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben, Zugang zu den notwendigen Unter-
stützungsleistungen, der Abbau von Barrieren, Zugang zum Hilfesystem sowie zielgruppen-
spezifische Präventions-, Interventions- und Nachsorgemaßnahmen bei geschlechts-
spezifischer Gewalt sind notwendige Schritte für ein gewaltfreies und selbstbestimmtes
Leben für alle! Wie können wir das in der gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation erreichen?

 

 

PROGRAMM

 

GRUSSWORTE

  • Verena Dietl, 3. Bürgermeisterin und Schirmpatin der Aktionswochen
  • Nicole Lassal, Städtische Gleichstellungsbeauftragte und Leiterin der Gleichstellungsstelle für Frauen

 

VORTRÄGE

  • Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* mit Behinderungen beenden
    Prof.in Dr.in Monika Schröttle, Hochschule Ravensburg-Weingarten, Institut für empirische Soziologie
  • Nichts über uns – ohne uns. Selbstbestimmung bei der Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt
    Daniela Maier, Behindertenbeauftragte der Landeshauptstadt München

 

PODIUMSGESPRÄCH

Wie können wir geschlechtsspezifische Gewalt gegen Menschen mit Behinderung
in der gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation erfolgreich bekämpfen?
Prof.in Dr.in Monika Schröttle, Daniela Maier, Lieve Liers (Vorsitzende des Facharbeitskreis Frauen im Behindertenbeirat und Netzwerk von Frauen für Frauen und Mädchen mit Behinderung e.V

Moderation:
Zara Jakob Pfeiffer, Prof. Dr. Susanne Nothhafft, Sibylle Stotz

 

 

23. November 2026, 18.00–21.00 Uhr
Neues Rathaus, Großer Sitzungssaal, 2. Stock
Marienplatz 8, 80331 München
Anmeldung unter: gst[at]muenchen.de/(089) 233-92465

Der Ort ist rollstuhlgerecht erreichbar. Die Veranstaltung wird vo Gebärdensprachdolmetscher*innen übersetzt. Sollten Sie weiteren Unterstützungsbedarf haben, melden Sie sich frühzeitig unter gst[at]muenchen.de

Eine barrierefreie Toilette ist vorhanden. Frauen- und Männertoiletten sowie Toiletten für alle Geschlechter sind vorhanden.

 

Veranstaltet von

  • Gleichstellungsstelle für Frauen der Landeshauptstadt München
  • „Frauen helfen Frauen“ e.V. München
  • Prof. Dr. S. Nothhafft, KSH München
  • Aktionsbündnis 2026

Einlassvorbehalt: Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, sexistische, ableistische, LGBTIQ*-feindliche oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.